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  • «Level up» - die BKW Startup-Initiative

    BKW-Startups2.png «Level up» - die BKW Startup-Initiative

    Der venturelab Partner BKW entwickelt Energiegesamtlösungen für ihre Kunden. Durch die Unterstützung innovativer Startups und Einsatz in Forschungsprogrammen wie venturelab engagiert sich die BKW für eine nachhaltige und sichere Energieversorgung. Im Interview verrät Martin Kauert, Leiter Technology Scouting, mehr zur Startup- Initiative und zum Engagement bei venturelab.

    Warum engagiert sich BKW als Partner bei venturelab?
    Die Schweizer Energieversorgung der Zukunft wird sich gegenüber der von Heute grundlegend verändern. Übergeordnete Trends wie z.B. «Internet of Things» oder «Big Data» hatten bereits auf andere Branchen disruptiven Einfluss und werden auch die Energiewertschöpfungskette verändern. Die klassischen Stufen der Energieversorger, «Produzieren – Handeln – Verteilen - Verkaufen», werden durch den Einsatz von Informations- und Kommunikations-Technologien komplexer oder ändern ihre Bedeutung. So werden Kunden zu Produzenten, sog. Prosumern oder neue branchenfremde Marktplayer besetzen wichtige Wertschöpfungsstufen.

    Die BKW will diese Entwicklungen nicht an sich vorbei ziehen lassen sondern sich aktiv dabei einbringen – so z.B. durch gezielte Kooperationen mit Partnern mit dem Ziel, innovative Ideen zusammen in werthaltige neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Das Programm venturelab bietet dabei eine hervorragende Voraussetzung, dieses Ziel im Bereich des Startup-Ökosystems zu verfolgen.

    Was ist der Nutzen einer Kollaborationen für Startups und die BKW?
    Startups bieten für die BKW interessante Möglichkeiten, neue Technologien und insbesondere neue Geschäftsmodelle schnell, zukunftsgerichtet und losgelöst von vorgegebenen Strukturen zu entwickeln und zu validieren. Erfolgreiche Startups müssen die unmittelbaren Bedürfnisse der Kunden stets in den Mittelpunkt stellen, um darauf aufbauend ihr Geschäftsmodell zu entwickeln. Zudem ist deren unternehmerische Struktur auf die rasche Entwicklung von zukunftsträchtigen Produkten oder Dienstleistungen ausgerichtet. So können Startups schnell auf neue Trends und Marktentwicklungen reagieren.

    Die BKW als historisch betrachtet eher technologieorientierter Konzern mit statischen Strukturen kann daher von einer Kollaboration profitieren. Andererseits bieten etablierte Konzernstrukturen auch grosse Möglichkeiten für die Weiterentwicklung von Startups. So eröffnet eine Kollaboration dem Startup einerseits Zugang zu einer Vielzahl von Kunden, um seine Produkte oder Dienstleistungen zu testen oder validieren. Andererseits hat die BKW die Ressourcen und die Kraft, ein Geschäftsmodell im Markt zu skalieren und letztendlich kann auf das Know-how von über 3000 Mitarbeitern zurückgegriffen werden.

    Kollaborationen bieten also für beide Partner Vorteile, die es in einem zunehmend umkämpften Markt um innovative Talente und Technologien zu nutzen gilt.

    Wie kommt es konkret zu einer Zusammenarbeit mit der BKW?
    Die BKW prüft und evaluiert laufend in enger Zusammenarbeit mit venturelab neue Startups. Dabei sind die von venturelab organisierten Veranstaltungen, wie z.B. die monatlich durchgeführten Startup Castings oder -Champions eine wichtige Quelle. Jungunternehmen können sich aber auch direkt via die Webseite mit der BKW Kontakt aufnehmen.

    Die BKW sucht spannende Geschäftsideen aus den Bereichen Cleantech und Energie. Wir sind aber auch interessiert, zusammen mit Startups Ideen oder Geschäftsmodelle aus anderen Disziplinen so weiterzuentwickeln, dass sie auf unsere Tätigkeitsfelder projiziert werden können.

    Mehrmals jährlich werden die potentiell attraktivsten Startups ausgewählt und zu spezifischen BKW-Events eingeladen, um ihre Ideen und Modelle zu präsentieren. Die Form dieser Events ist unterschiedlich und den ausgewählten Startups angepasst. Gemeinsam ist, dass jeweils intern unternehmerische Brücken zu Experten und Entscheidungsträgern aufgebaut werden, so dass mögliche Kooperationen schnell und effektiv gestartet werden können.

    Die BKW führt ebenfalls ein Technology Center. Was ist der Hauptunterschied zu der BKW Startup-Initiative?
    Der Weg von der Akademie über das Labor hin zu einem marktfähigen und werthaltigen Geschäftsmodell erfordert konzernweite Initiativen in unterschiedlichen Bereichen und Fristigkeiten. Innerhalb des BKW Technology Center werden in Forschungsprojekten Technologien, Systemkonzepte oder Verfahren zu einer hohen technologischen Reife entwickelt. Für deren Marktfähigkeit braucht es jedoch zusätzlich unternehmerische Kompetenzen, um das Geschäftsmodell erfolgreich umzusetzen. Interne Innovationsabteilungen sowie Kooperation z.B. mit Startups als externe Innovationsfabriken sind Initiativen, um diese Brücke hin zu marktfähigen Lösungen zu überwinden.

    Weiterführende Links
    Alle über die BKW Startup-Initiative erfahren
    Welche Innovationen sind gefragt? Im BKW-Video mit Martin Kauert gibt es Antworten

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