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  • Die EPFL Spin-offs Flyability und Lunaphore gewinnen das Venture Kick Finale

    flyability-crm3.jpg Adrien Briod und Roberto Passini von Flyability Lunaphore-crm4.jpg Diego Gabriel Dupouy, Déborah Heintze und Ata Tuna Ciftlik von Lunaphore

    Die EPFL Spin-offs Flyability und Lunaphore sicherten sich am Venture Kick Finale jeweils 130‘000 Franken Startkapital. Die weltweit erste kollisionssichere Drohne sowie eine schnelle und genaue Untersuchungsmethode von Krebstumoren sind bereit für den kommerziellen Erfolg.

    Sei es nach einem Brand oder einem Erdbeben, Rettungskräfte riskieren häufig ihr Leben, um in Katastrophengebiete zu gelangen. Die von Insekten inspirierte Drohne von Flyability, genannt «Gimball», kann fast überall hinfliegen und könnte zukünftig Live-Videos direkt von der Unglücksstelle senden und somit die Suche und Rettung von verletzten Personen massiv erleichtern. Aber nicht nur für Rettungseinsätze eignet sich die weltweit einmalige Entwicklung des EPFL und NCCR Robotics Spin-offs, sie eröffnet zudem weitere Anwendungsmöglichkeiten in der industriellen Wartung oder im Security-Bereich.
     
    Flyability: Das Schweizer Aushängeschild für Flugroboter
    Das Ziel des Startups ist es, Drohnen herzustellen, die zu Personen in Innenräumen gelangen können, wo andere Drohnen keine Chance haben, wie zum Beispiel in zerstörten Häusern. Die Konstruktion des Prototypen «Gimball» macht dies möglich: Der patentierte rotierende Käfig aus ultraleichtem Carbon schützt die empfindlichen Teile im Inneren und erhält die Stabilität des Gimballs bei Zusammenstössen mit Hindernissen. Durch Kontroll-Algorithmen lernt der Flugroboter zudem aus Kollisionen und die Konstruktion erlaubt es, dass dieser gefahrlos in die Nähe von Menschen fliegen kann. CEO Patrick Thévoz und sein Team setzten sich kürzlich mit ihrem Prototypen gegen 800 Bewerber durch und gewannen eine Millionen US-Dollar bei der Drohnen-Weltmeisterschaft in Dubai. Die Förderinitiative Venture Kick unterstütze Flyability in einer sehr frühen Phase, was Patrick Thévoz betont: «Wenn man ein Startup in der Schweiz gründen möchte, bietet Venture Kick für viele Entrepreneure die benötigte Starthilfe, um anfangs zu «überleben» und sich für die nächsten wichtigen Schritte vorzubereiten. Zudem ist jede bestandene Phase bei Venture Kick für viele Schweizer Business Angels ein Erfolgsausweis für das Startup.»
     
    Lunaphore: schnellere Erkennung von Krebstumoren  
    Das EPFL Spin-off Lunaphore arbeitet an einer nächsten Generation von Tumoranalysen und -klassifizierungen. Die Immunohistochemie-Technologie erlaubt die individuelle Untersuchung von Krebstumoren. Zehn Millionen solcher Untersuchungen finden jährlich statt, bis 2019 soll sich die Zahl verdoppeln. Und allein 1,9 Milliarden Dollar umfasst der weltweite Spitalmarkt in diesem Bereich. Die Entwicklung von Lunaphore ist dabei deutlich schneller, genauer und kleiner als heutige Produkte. Während diese bis zu acht Stunden für die Tumoranalyse benötigen, dauert der Test von Lunaphore lediglich fünf Minuten und ist im Vergleich zu herkömmlichen Methoden um bis zu 90% genauer. Damit kann das Startup nicht nur vom Wachstum des Marktes profitieren, sondern auch neue Anwendungsfelder erschliessen. Die Vorteile von Venture Kick für sein junges Unternehmen liegen für den CEO Ata Tuna Ciftlik auf der Hand: «Wir fingen vor zwölf Monaten bei Venture Kick an und haben seitdem erstaunliche Fortschritte gemacht. Das Programm hat uns geholfen, unsere Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit in der Schweizer Startup-Szene zu erhöhen. Außerdem halfen uns die Kickers Camp-Trainings, genau zu identifizieren, was unser Projekt in den einzelnen Entwicklungsphasen getötet hätte.»

    Grosse Anerkennung für die Venture Kick Gewinner
    In den vergangenen zwei Jahren gewannen sowohl Flyability als auch Lunaphore renommierte Auszeichnungen und profitierten von einem nationalen und internationalen Medieninteresse. Zum Beispiel reisten beide Startups 2014 mit dem venture leaders US-Programm nach Boston und New York. Im selben Jahr wurde Lunaphore in das Top 100 Ranking als jüngstes Startup gewählt. Jordi Montserrat, Managing Director von Venture Kick äussert sich über die Erfolge begeistert: «Zu sehen, wie die Gründer von Flyability und Lunaphore das Netzwerk und die Support-Angebote von Venture Kick nutzen konnten, macht uns sehr glücklich. Was sie erreicht haben, ist nicht nur beeindruckend, es zeigt auch, dass die beiden Startups eine führende globale Rolle einnehmen werden, genau dies ist das Ziel von Venture Kick.»

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