«Ohne venturelab wären wir nicht da, wo wir heute sind! Aus jedem Kurs bin ich mit neuen Ideen und frischem Elan zurückgekommen! Das hat mich darin bestärkt, Pearltec immer weiter zu entwickeln.» Patrizia Fischer, Pearltec

Lernen Sie von anderen Startups

So schön es auch wäre: Unternehmensgründungen verlaufen selten ohne Schwierigkeiten. Lernen Sie von den Problemen und Fehler anderer Startups.

Die Fallstudien wurden in Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen erstellt. Sie behandeln Knackpunkte, die sich auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmertum immer wieder stellen.

Die Studie besteht jeweils aus zwei Dateien mit dem eigentlichen Fall und dem dazu gehörigen Lehrbrief. So können sie direkt im Unterricht oder in Teamübungen eingesetzt werden.

24Translate
24translate bietet einen Online-Übersetzungsdienst an. Kunden stammen hauptsächlich aus dem KMU-Bereich. Im November 2003 lädt die UBS das Unternehmen zu Verhandlungen über einen Grossauftrag ein. Geschäftsführer Luca Vidi steht vor der Wahl, diesen Auftrag anzunehmen oder nicht.

Bibliotheca
Bibliotheca RFID Library Systems AG ist auf die Entwicklung, Herstellung und das Marketing von Soft- und Hardware für die Automatisierung und Mediensicherung in Bibliotheken spezialisiert. Im Nischenmarkt für RFID-basierte Bibliothekslösungen ist Bibliotheca sehr erfolgreich. Nun möchte der Firmengründer sein Geschäftsmodel ausweiten.

Hocoma AG
Im Jahr 2000 reicht Hocoma das weltweite Patent für ihren Gangtherapieroboter namens Lokomat ein. Zu dem Zeitpunkt ist die ursprüngliche Idee bereits sieben Jahre alt. Es hat lange gedauert, ein gut funktionierendes Netzwerk aufzubauen und die Ressourcen für die Prototypentwicklung und dessen Kommerzialisierung zusammenzubringen.

KOMPLESENS Teil 1 Die Finanzierung des Unternehmensstarts
An der Forschungsstelle für Sensorik (FFS) an der EPF Lausanne werden zwei Patente für ein spezielles Messgerät hinterlegt. Um das Produkt auf den Markt zu bringen, wird das Spin-off Komplesens gegründet. Für die Entwicklung des Produkts bis zur Marktreife sind hohe Beträge notwendig, die die ursprünglichen Gründungspartner nicht aufbringen können. Komplesens muss geeignete Investoren finden.

KOMPLESENS Teil 2 Die richtige Unternehmensstrategie
Nach der ersten Finanzierungsrunde steht für Komplesens der Einstieg in den OEM-Markt bevor. Der Marketingmanager erarbeitet eine Strategie, die direkt die grossen Pharma- und Biotechkonzerne auf dem US-Markt fokussiert. Es stellt sich die Frage, ob ein frühes Going Global für ein Schweizer Startup mit praktisch keinem Netzwerk und einem noch nicht ausgereiften Produkt der richtige Einstieg ist.

KOMPLESENS Teil 3 Die Planung wird nicht eingehalten
Das Startup Komplesens entwickelt sich nicht nach Plan. Umsätze werden keine getätigt. Die Kunden sind trotz vertraglicher Verpflichtung nicht bereit, die Geräte zu kaufen. Das Geld wird knapp. Der Verwaltungsrat muss dringend neue Geldmittel finden, da die Investoren nicht mehr bereit sind, nochmals Gelder einzuschiessen.

Novogel AG
Rolf Müller und Federico Innerebner gelingt es, eine Plattformtechnologie für Makromoleküle zu entwickeln. Die zwei Erfinder möchten ein Unternehmen gründen. Ziel ist es, die entwickelte Technologie möglichst breit einzusetzen. Dies bringt eine Reihe von Entscheidungsproblemen mit sich.

XpresSys (Redbiotec AG)
Corinne John, Imre Berger und Dan Fitzgerald haben ein Verfahren zur Produktion von Multiproteinkomplexen entwickelt und wollen darauf aufbauend ein Unternehmen gründen. Auf Kundenwunsch möchten sie Multiproteinkomplexe herstellen und verkaufen. Jetzt müssen die Verhandlungen mit ETH-Transfer über die Nutzung des Patents noch abgeschlossen werden. Ebenfalls noch nicht festgelegt sind die personelle Struktur, der Standort des Unternehmens und die Breite der Produktpalette.

Zehnder Technik GmbH
Hans-Peter Zehnder macht sich mit einer eigenen Firma selbständig. Noch im Gründungsjahr beginnt er mit der Entwicklung eines Ventils für den Anlagenbau. Damit will er sich ein zweites Standbein aufbauen. Bald befindet sich die Firma in einer kritischen Lage. Hans-Peter Zehnder hat sich mit der kapitalintensiven Entwicklung des Ventils übernommen. Seine Finanzplanung geht nicht auf.



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