«Unser Abenteuer in die Selbstständigkeit begann mit einer Idee, einem kompletten Team und einer starken Motivation. Durch venturelab erhielten wir das nötige Know-how, um unser Startup zum Erfolg zu führen.» Samuel Constant, Epithelix

Die wichtigsten Begriffe aus der Startup Szene - ein Glossar

Exit, KTI, Inkubator, MBO oder Mezzanine-Finanzierung: In unserem Glossar finden Sie die wichtigsten Begriffe und Abkürzungen aus der Startup-Szene.

Break-Even: Der Umsatz, mit dem die fixen und proportionalen Kosten gedeckt sind und die Verlustzone verlassen wird. Der Break-Even-Point wird so berechnet: Fixe Kosten des Produktes dividiert durch den Deckungsbeitrag pro Produkt (Verkaufspreis minus proportionale Kosten).

Business Angel: Sie beteiligen sich finanziell und zusätzlich als Know-how-Geber, Vermittler von Kontakten, Verwaltungsrat etc. an einem Startup. Im Gegensatz zu den Venture Capitalists suchen sie oft nicht in erster Linie den Gewinn.

Business-Modell: Grafische Darstellung der Geschäftsidee. Sie zeigt, wer wem für was wie viel bezahlt und warum.

Businessplan oder Geschäftsplan: beinhaltet den Beschrieb der Geschäftsidee (Businessmodell), eine Analyse des Marktes und der Ressourcen, die Ziele des Unternehmens sowie die entsprechenden Massnahmen und Meilensteine für die Umsetzung in der Zukunft. Diese Inhalte fliessen in eine umfassende finanzielle Planung ein. Investoren, Banken und andere Partner verlangen Businesspläne.

Due Diligence: Vereinbarung, dass der Partner die Möglichkeit für eine detaillierte Prüfung und Bewertung eines Unternehmens erhält. So wollen Investoren ihr Risiko möglichst tief halten.

Early Stage-Finanzierung: bezieht sich auf die Frühphase eines Unternehmens, in der oft noch keine Kunden und fertige Produkte vorhanden sind.

Exit: Wenn ein Investor von Exit spricht, meint er den Verkauf des Startups, wenn das Ziel der Wertsteigerung erreicht ist. Möglichkeiten zum Exit sind: Verkauf an ein anderes Unternehmen (Trade Sale), Rückkauf durch die Gründer (Buy Back), Börse (Going Public).

Finanzierungsrunden: Kapitalgeber verteilen ihre Investitionen auf mehrere Phasen. Beim Erreichen wichtiger Meilensteine werden die Mittel jeweils für eine weitere Phase freigegeben.

Finanzplanung: Damit werden die Investitionen, die zukünftige Profitabilität, die Cashflow-Entwicklung, die Planbilanzen und der nötige Finanzbedarf berechnet.

Forderung von Investoren an Startups: Innovatives und skalierbares Business-Modell, kompetentes Team, Prototypen und erste Erfolge bei Kunden, Schützbarkeit der Produkte oder des Geschäftsmodells.

Going Public: Teilweiser oder gänzlicher Verkauf der Unternehmensanteile (Aktien) an der Börse.

Inkubator: Initiativen, die es Startups ermöglichen, ihre Geschäftsidee unter guten Bedingungen weiter zu entwickeln und die Support (Beratung, Infrastruktur) bieten. Der Aufenthalt ist meistens zeitlich beschränkt.

IPR (Intellectual Property): Schutz des geistigen Eigentums in allen Dimensionen: Patentschutz, Designschutz, Copyright-Schutz.

IRR (Internal Rate of Return): relative Wertsteigerung einer Beteiligung an einem Startup. Wegen dem Risiko investieren professionelle Venture Capitalisten primär in Geschäftsmodelle, welche eine Wertsteigerung von 35 bis 50% pro Jahr sicherstellen.

KTI (Förderagentur für Innovation KTI/CTI): eine Institution des Bundes, die das Ziel verfolgt, Startups den erfolgreichen Start und die ersten Expansionsschritte mit einem intensiven Coaching zu ermöglichen. Erfolgreiche Jungunternehmen erhalten das CTI-Label und werden mit potenten Investoren in Verbindung gebracht.

Letter of Intent: Absichtserklärung z.B. für den Verkauf resp. den Kauf von Aktien eines Unternehmens. Enthält die wichtigsten Punkte eines späteren Vertrags.

Make or Buy: gewisse Leistungen selber erbringen (make) oder einkaufen (buy)?

Marktanalyse: Diagnose der Chancen und Gefahren im Markt: Wer braucht das Produkt, wer sind Konkurrenten, Handelspartner, Beeinflusser, wie steht es mit Umweltfaktoren (Konjunktur, Gesetzgebung).

MBO (Management-Buy-Out): Kauf eines Unternehmens durch das Kader, meist mit Fremdfinanzierung.

Mezzanine-Finanzierung: finanzielle Mittel für ein Startup als Beteiligung und als Darlehen gemäss Vertrag.

Milestones (Meilensteine): klar definierte Resultate oder Projektziele, welche zu einem bestimmten Termin erreicht werden müssen.

Non Disclosure Agreement (Vertraulichkeitserklärung): Vereinbarung zwischen zwei Verhandlungspartnern, die Informationen streng vertraulich zu behandeln und keinem Dritten zukommen zu lassen.

Patent: dokumentiert eine Erfindung mit einem technischen Fortschritt und schützt den Patentinhaber national und international vor Nachahmung. Der internationale Schutz eines innovativen Produktes kostet ca. 60 000 Franken.

Private Equity: Beteiligung eines meistens nicht aktiv mitarbeitenden Investors an einem Unternehmen.

Risiko-Kapital (Venture Capital): finanzielle Mittel, die in ein Startup investiert werden, weil die Risiken grösser sind.

Royalities: Lizenzenzahlungen für die Überlassung von Verwertungsrechten an Patenten oder Brands.

Seed Capital: Beteiligung in einer sehr frühen Phase des Unternehmens, in der oft erst ein Businessplan, erste Prototypen oder nur Design-Skizzen von Produkten vorhanden sind.

Spin-off: Herauslösung einer Abteilung aus einem Unternehmen, die sich rechtlich verselbständigt. Hochschulen bezeichnen Startups so, die aus ihren Forschungslabors hervorgehen.

Startup: Jungunternehmen in der Gründungsphase.

Startup-Finanzierung: erfolgt meistens gegen einen Anteil am Unternehmen.

Summary: kurze Zusammenfassung des Businessplanes oder der Präsentation des Geschäftsmodelles. Es soll dem Leser ermöglichen, sich in kurzer Zeit ein Bild zu verschaffen und besonders den Kundennutzen zu erkennen.

SWOT-Analyse: Zusammenfassung der verschiedenen Analysepunkte im Businessplan, mit welcher die wichtigsten Stärken (Strengths) und Schwächen (Weaknesses) des Unternehmens sowie die wichtigsten Möglichkeiten (Opportunities) und Bedrohungen (Threats) aufgezeigt werden.

Tools: Werkzeuge, die die Erstellung eines Businessplanes, einer Marktanalyse etc. unterstützen.
Unternehmerische Idee: kurze Umschreibung des Geschäftsmodells.

Venture Capitalist: Professioneller Investor oder Investment-Gesellschaft, die sich mit grösseren Einlagen an einem Unternehmen beteiligen und hohe Forderungen an die Wertentwicklung eines Startup (35 bis 50% Wertsteigerung pro Jahr) stellen.



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