2000 neue Jobs: venture kick präsentiert Erfolgsbilanz

Im Jahresbericht 2012 darf die Förderinitiative venture kick eine beeindruckende Bilanz ziehen. Aus den 1‘111 Bewerbungen konnten in den letzten fünf Jahren 251 Startup-Projekte finanziert werden. Dabei wurden insgesamt 9,4 Millionen Franken ausgeschüttet. Im Austausch schufen die Jungfirmen neue Jobs, ein stets wachsendes Finanzierungsvolumen und bedeutende Qualität: Unter den TOP 100 Startups der Schweiz sind 57 «venture kicker».

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Die nackten Zahlen aus dem Jahresbericht demonstrieren den Erfolg der Förderinitiative und belegen die positiven Auswirkungen des Programms auf die Schweizer Wirtschaft. Durch die Unterstützung, die vor allem in der Frühphase greift, wurden bis Ende letzten Jahres 194 neue Firmen gegründet. Die bisher 251 geförderten Jungunternehmen waren für 2‘006 neue Voll­zeitstellen verantwortlich und generierten in der Folge 365 Millionen Franken Risiko­kapital. Dies zeigt, dass das Vertrauen der Investoren in die Wettbewerbsgewinner gross ist: Für jeden Franken Preisgeld zahlten diese umgerechnet 39 Franken an die Startups.

Erwartungen bei Weitem übertroffen
«Die neuen Ergebnisse übertreffen unsere Erwartungen», so Beat Schillig, Managing Director von venture kick. «Noch vor knapp einem Jahr haben wir ein Finanzierungsvolumen von 250 Millionen Franken vorausgesagt. Inzwischen können wir die Messlatte höher legen und rechnen damit, dass Ende 2015 die erste Milliarde überschritten wird.» Die Dominanz von venture kick zeigt sich, wenn es um die Auslese Erfolg versprechender Jungfirmen geht: 57 der letztjährigen Top 100 Startups hatten vorher den Wettbewerb durchlaufen und konn­ten von den Grundsätzen der Initiative profitieren: Finanzierung, Coaching und Networking.

ETH Zürich und Lausanne als Zugpferde
Bei dem Förderwettbewerb, der im Herbst sein 5-jähriges Bestehen gefeiert hat und mit einem neuen Supportmodell ins neue Jahr gegangen ist, gehen monatlich rund 20 Bewer­bungen von Personen aus dem Hochschulumfeld ein. Acht davon dürfen ihre Businessidee vor der Jury aus Investoren und Experten präsentieren und dann über drei Runden um 130‘000 Franken Startkapital kämpfen. Rund 60 % der Bewerbungen kommen aus der Deutsch­schweiz, der Rest aus der Romandie. Fast die Hälfte der geförderten Projekte stam­men aus der ETH Zürich und der EPF Lausanne, die andere Hälfte verteilt sich auf 20 Universi­täten aus der ganzen Schweiz. 

ICT-Branche bei Bewerbungen vorne
Wenn man die Industriezweige der Startups unter die Lupe nimmt, macht der ICT-Sektor mit 50% den Grossteil der Bewerbungen aus, gefolgt von Elektrotechnik, Medtech, Biotech und Cleantech. Obwohl im Hightech-Sektor der Frauenanteil oft marginal ist, beträgt er bei den Bewerbungen 16 %. Ein Wert, der im nächsten Jahresbericht gerne noch höher liegen darf. 

Mit neuer Webseite ins neue Jahr
Ausserdem präsentiert sich venture kick 2013 «im neuen Gewand». Nach dem Online-Relaunch will die Startup-Initiative allen Besuchern auf klare und verständliche Weise zeigen, worauf es ihr ankommt: Startkapital, Coaching und ein hervorragendes Netzwerk. Natürlich gibt es auch alle Hintergrundinfos, eine Liste der geförderten Startups und Jury-Mitglieder samt Video mit erfolgreichen Teilnehmern. 

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