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Mit Livup das WG-Leben organisieren

Livup ist eine neue App für Smartphones, um die mühsamen Angelegenheiten in einer WG einfach zu regeln: Putzen, einkaufen, Müll wegbringen etc. Und das so, dass es sogar noch Spass macht. Das verspricht Malik El Bay, der noch vor kurzem am venture challenge in Zürich teilgenommen hat, um in die Startup-Welt einzusteigen. Wer sich jetzt anmeldet, gehört zu den ersten 100 WGs, die Livup testen können.

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Mit dem Ziel das Leben in Wohngemeinschaften noch angenehmer und schöner zu machen, ist das Team von Livup angetreten. «Mit Livup wollen wir das Zusammenleben organisieren und vereinfachen», so Malik El Bay, Mitbegründer des Projekts. Am Ende soll einfach mehr Zeit bleiben für das, was man am WG-Leben so geschätzt wird: Gemeinsames Kochen, endlose Küchengespräche und Samstagabende, die gerne auch schon mal an Dienstagnachmittagen gefeiert werden dürfen. Neben einer Browserversion gibt es auch eine Smartphone optimierte Web-App.

Aus eigener WG-Erfahrung Startup-Idee entwickelt
Der 25-jährige Student der interdisziplinären Naturwissenschaften von der ETH Zürich lebte in fünf Jahren in fünf verschiedenen WGs, von Melbourne bis Berlin. Dabei entstand die Idee für Livup. Zusammen mit den Berliner Physikstudenten Moritz von Hase und Clemens Bachmair, die bereits länger an einem ähnlichen Projekt arbeiteten, wurde der WG-Planer Wirklichkeit. Vier Module sind dabei der Kern des Organisations-Tools: Die Abrechnungsfunktion erlaubt eine transparente und unkomplizierte Übersicht über Rechnungen, so dass man schnell sehen kann, wer was gezahlt hat. Die Einkaufsliste sorgt dafür, dass niemals das Toilettenpapier oder die Nudeln ausgehen: Ein WG-Mitglied kann von zu Hause aus Items auf die Liste setzen. Die anderen erhalten eine automatische Nachricht  auf ihrem Smartphone und können auf dem Heimweg kurz einkaufen gehen.

Vier Module, um das WG-Leben besser zu planen
Das dritte Modul regelt die WG-Aufgaben. Küche saubermachen, Vermieter anrufen, Gaszählerstand ablesen: User können diese Funktion nutzen um ihren Putzplan zu organisieren, aber auch für vieles andere. Eine Benachrichtigungsfunktion, auf der wichtige Termine, Telefonnummern, Witze oder Lieblingsrezepte geteilt werden können, rundet das ganze ab. «Wir haben viel Zeit ins Design gesteckt, denn die App soll zwar schick aussehen, aber auch schlicht und funktional sein», so Clemens Bachmair. «Unser großer Vorteil ist, dass wir unsere Idee komplett in Eigenregie umsetzen konnten», sagt Moritz von Hase, einer der Programmierer hinter dem Projekt. Obwohl zur Zeit der Fokus auf Studenten-WGs gelegt wird, haben auch schon Paare Livup für sich entdeckt. In Zukunft soll auch eine für Familien optimierte Version angeboten werden. Nach dem Launch der Alpha-Version soll aber zunächst diese mit dem Feedback der ersten Nutzern weiterentwickelt werden. Die ersten 100 Anmeldungen dürfen nun den Dienst frei testen.


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