Absinth mal anders

Frank Novacek entwickelte mit dem Absinthum eTonic das erste Tonic der Welt, welches ohne das chemisch hergestellte Chinin auskommt. Stattdessen wird der natürliche Bitterstoff des Wermutkrauts verwendet. Im Interview erzählt der Getränketechnologe von seinem Start ins Unternehmertum und wie er auf die Idee kam, der Wermutpflanze zu einer zweiten Karriere zu verhelfen, damit der Genuss des wohlschmeckenden Krautes auch ohne Kater möglich ist.

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Frank Novacek, der Gründer der Interflava AG.
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Und so kommt das eTonic aus Wermut daher.

«Frank woher kommt deine Faszination für dieses eine Kraut Wermut?»
Frank Novacek: «Die Wermutpflanze hat von Natur aus ein wunderbares, leicht zugängliches Aroma und andererseits einen sehr angenehmen und fruchtigen Bitterstoff. Man hat ihr noch nie die Hauptrolle in einem alkoholfreien Getränk gegeben. Das wollte ich ändern.»

«Wer steckt hinter der Interflava AG und was macht ihr genau?»
«Ich konnte auf das Know-how von zwei Lebensmittelingenieurinnen zählen und andererseits kann ich mit meiner Ausbildung als Getränketechnologe auch von meinem Wissen profitieren. Die Interflava AG wurde mit dem Ziel gegründet, den Absinthum eTonic zu vermarkten.»

«Was unterscheidet Absinthum von den anderen Tonics auf dem Markt?»
«Wie bereits erwähnt, bringt der Wermut einen natürlichen, milden Bitterstoff mit sich. Es ist das erste Tonicwater auf der Welt ohne Chinin. Daneben wird der eTonic wegen seines Koffeingehaltes, als erstes Tonic seiner Bezeichnung „tonic“, was belebend heisst, gerecht.»
 
«Was waren bisher die grössten Herausforderungen als Jungunternehmer?»
«Die Vermarktung ist mit Sicherheit die grösste Herausforderung. Man hat es im Markt mit mächtigen, kapitalstarken Unternehmen als Konkurrenz zu tun. Diese sichern sich den Markt mit allen Mitteln ab.»
 
«Ihr konntet inzwischen tolle Vertriebspartner gewinnen. Welche Erfahrungen hast du bislang in den Bereichen Marketing, Kundengewinnung und Finanzierung gemacht?»
«Es ist ein wenig ein Teufelskreis. Um Kunden davon überzeugen zu können, dass sie ein neues Getränk ins Sortiment stellen, sollte man Bekanntheit vorweisen können. Diese erlangt man mit grossen Marketingmassnahmen, welche sehr viel Geld kosten. Selbst wenn man dieses Geld zur Verfügung hätte, nützt jedes Marketing nichts, wenn ein Produkt nicht in unmittelbarer Einkaufsumgebung im Regal sieht oder keine Verkaufsstelle in der Nähe zur Verfügung steht. Hinzu kommt, dass Investoren von der Übermacht der grossen Marken abgeschreckt werden.
Die besten und schönsten Erfahrungen kann man allerdings dann sammeln, wenn man sein Produkt direkt den Konsumenten zum Verkosten offerieren kann und es ihnen schmeckt.»
 
«Was steht als nächstes auf dem Programm der Interflava AG?»
«Der Absinthum eTonic wird ab November in 300 Coop Filialen erhältlich sein. Das freut uns sehr!»
 
«Als Schweizer Produkt eignet sich der Absinthum eTonic bestens als Getränk für den morgigen Schweizer Nationalfeiertag, hast du einen besonderen Serviervorschlag?»
«Ich möchte für diesen Anlass den eTonic pur und ganz ohne Alkohol empfehlen. Man kann sich ja beim Trinken die duftenden Wermutfelder im Neuenburger Jura vorstellen. Von dort aus hat die Pflanze im Absinth Weltruhm erlangt.»

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